Ministerrat im Dialog mit Kammern: Gute Rahmenbedingungen für ein starkes Handwerk

Karussell-Element

Kristina Schäfer

DialogMinisterrat im Dialog mit Kammern: Gute Rahmenbedingungen für ein starkes Handwerk

Der Ministerrat hat sich mit den vier rheinland-pfälzischen Handwerkskammern getroffen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks, die Sicherung des Fachkräftenachwuchses, Investitionen in die berufliche Bildung sowie die Rahmenbedingungen für die rund 55.000 Handwerksbetriebe im Land. Ministerpräsident Gordon Schnieder, Wirtschaftsminister Michael Ebling und Hans-Jörg Friese, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz, unterstrichen die Bedeutung eines engen und kontinuierlichen Austauschs zwischen Landesregierung und Handwerk.

Ministerpräsident Gordon Schnieder hob die Bedeutung des Handwerks für die wirtschaftliche Entwicklung und die Zukunftsfähigkeit des Landes hervor: „Das Handwerk ist ein zentraler Wirtschaftszweig und unverzichtbar für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Wo neuer Wohnraum entsteht, Gebäude modernisiert oder unsere Infrastruktur erneuert wird, brauchen wir gut ausgebildete Handwerkerinnen und Handwerker. Deshalb wollen wir die Berufsorientierung an unseren Schulen stärken und jungen Menschen durch Praktika und Betriebserkundungen zeigen, welche Chancen das Handwerk bietet. Berufliche und akademische Bildung sind für uns gleichwertige Wege. Entsprechend wichtig sind ihre Ausbildung und die Fachkräftesicherung in diesem Bereich. Wo das rheinland-pfälzische Handwerk aktiv ist, stärkt es die regionale Wirtschaft insgesamt.“

Wirtschaftsminister Michael Ebling sagte: „Das Handwerk ist wichtig für einen starken und innovativen Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz. Denn nicht nur beim Wohnungs- oder Schulbau, sondern gerade auch bei Neuansiedlungen oder Betriebserweiterungen von Unternehmen geht nichts ohne die verschiedenen Gewerke aus der Region – vom Schreiner oder Metallbauer bis hin zum Klimatechniker. Für bestmögliche Rahmenbedingungen investieren wir als Landesregierung in moderne Lehrgebäude für unsere Junghandwerkerinnen und Junghandwerker. Und mit unserer Fachkräftestrategie suchen wir im In- wie Ausland nach klugen Köpfen für starke Handwerksbetriebe.“ 

Hans-Jörg Friese betonte: „Das Handwerk ist Arbeitgeber, Ausbilder und Wirtschaftsmotor in allen Regionen unseres Landes. Gleichzeitig leisten unsere Betriebe einen entscheidenden Beitrag dazu, dass zentrale Zukunftsaufgaben – vom Wohnungsbau über die Energieversorgung bis zur Modernisierung unserer Infrastruktur – praktisch umgesetzt werden können. Dafür brauchen sie verlässliche politische Rahmenbedingungen, gut ausgebildete Fachkräfte und weniger bürokratische Belastungen.“

Einen Schwerpunkt der Gespräche bildete die Fachkräftesicherung. Die Handwerkskammern betonten die Bedeutung einer frühzeitigen und praxisnahen Berufsorientierung an den Schulen, um jungen Menschen die vielfältigen Karrierewege im Handwerk aufzuzeigen. Ministerrat und Handwerkskammern waren sich einig, dass Praktika und Betriebserkundungen dazu beitragen können, Ausbildungsberufe unmittelbar erlebbar zu machen.



Axel Bettendorf

Hauptgeschäftsführer

Tel. 0651 207-101

Fax 0651 207-115

abettendorf--at--hwk-trier.de