Die Auszubildende Theresa Thewes und ihr Chef Roland Lauhoff (l.) freuen sich über die Auszeichnung zum "Lehrling des Monats". Die Urkunde überreichte Kammerpräsident Rudi Müller (r.) im Betrieb.
HWK/Karl-Heinz Schwall
Die Auszubildende Theresa Thewes und ihr Chef Roland Lauhoff (l.) freuen sich über die Auszeichnung zum "Lehrling des Monats". Die Urkunde überreichte Kammerpräsident Rudi Müller (r.) im Betrieb.

Vollen Durchblick und rosige Zukunftschancen

"Lehrling des Monats" Theresa Thewes

"Wer eine Brille im Internet kauft, kehrt früher oder später doch wieder zum Optiker zurück. Der Onlinekauf kann die persönliche Beratung nicht ersetzen." Die Auszubildende Theresa Thewes spricht aus Erfahrung. Im dritten Lehrjahr weiß die angehende Augenoptikerin genau, was die Kunden wertschätzen: persönlichen Kontakt und individuellen Service – vom gemeinsamen Aussuchen eines typgerechten Modells bis hin zum Anpassen der fertigen Brille. 

Der Umgang mit Menschen war einer der Gründe, weshalb Theresa sich nach dem Abitur für diese Ausbildung entschied. Naturwissenschaften hatte sie schon in der Schule gemocht. Ein Studium kam für sie aber nicht in Frage: "Nur stures Lernen? Viel zu eintönig!", sagt sie. Nach dem Abitur wollte die Triererin vor allem eins: "Konkret auf einen Berufsabschluss hinarbeiten", blickt die heute 22-Jährige zurück, "und außerdem mit meiner Arbeit anderen helfen".

Theresa  ist ein Familienmensch mit vier Geschwistern. Die Eltern arbeiten im medizinischen Bereich. Zwei ihrer drei Brüder sind Elektriker und Schreiner. Als drittes Geschwisterkind nahm schließlich auch Theresa einen Handwerksberuf ins Visier. Ein Praktikum beim Hörgeräteakustiker kam ihren Vorstellungen schon nahe. Beim Augenoptiker in Trier, wo sie bereits seit Jahren Kundin ist, fühlte sie sich noch besser aufgehoben. Ihre eigenen Brillen schätzt sie als Sehhilfen und modische Accessoirs gleichermaßen. "Das Praktikum bei Optik Lauhoff hat gezeigt, dass die Lehre dort genau das Richtige für mich ist", sagt Theresa. Im jungen Team um Roland Lauhoff, der in diesen Tagen fünfjähriges Firmenjubiläum feiert, fühlt sie sich wohl.

Der Beruf des Augenoptikers vereint moderne und traditionelle Techniken. Die Sehschärfe der Augen bestimmen, Brillengläser bearbeiten, Kontaktlinsen anpassen, Kunden beraten: Theresas Ausbildung ist vielfältig und abwechslungsreich. Das Kaufmännische am Beruf liegt ihr ebenso wie das präzise handwerkliche Arbeiten. Auch in der Berufsschule hat der Augenoptikerlehrling den vollen Durchblick. Durch die Bank schreibt Theresa überdurchschnittlich gute Noten.

"Mit jedem Tag lernt sie einen weiteren Kniff der Augenoptik, den sie stets gut gelaunt umzusetzen weiß", wird sie als eine der beiden Auszubildenden auf der Unternehmens-Website von Optik Lauhoff vorgestellt. Seit Ausbildungsbeginn war sie noch nie krank und springt an freien Tagen ein, wenn Not am Mann ist. Ihre außergewöhnlich guten Leistungen würdigte jetzt auch die Handwerkskammer: Präsident Rudi Müller zeichnete die junge Frau in ihrem Ausbildungsbetrieb zum "Lehrling des Monats" aus.

Die Arbeit bedeutet Theresa aber nicht alles: Seit  13 Jahren tanzt sie in der KG Rote Funken. Das ganze Jahr über trainiert sie in der Garde. In Reih und Glied verläuft auch ihre Ausbildung: Im Sommer wird Theresa ihre Gesellenprüfung ablegen. Als Augenoptikerin kann sie äußerst positiv in die Zukunft blicken: Rund zwei Drittel der Deutschen tragen eine Sehhilfe in Form einer Brille oder Kontaktlinsen, und das Angebot ist größer denn je zuvor. Ob normale Korrekturfassung,  Gleitsichtbrille, Lesebrille, Sportbrille, Sonnenbrille – beim Optiker gibt's stets das Passende "aufs Auge".  Theresa liebt diese Vielfalt:  "Jeder Kunde ist anders – von den Augen her und von der Persönlichkeit. Und ich freue mich jedes Mal mit, wenn ein Kunde den Laden glücklich verlässt."

Günther Behr

Geschäftsführer

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