Botschafter Dr. Heinrich Kreft_kleiner © CKS
HWK Constanze Knaack-Schweigstill

Für die Region, Deutschland und Europa

Im Mittelpunkt seiner Rede stand die Frage, wie Europa sich heute im internationalen Spannungsfeld zwischen Russland unter Putin, Amerika unter Trump und dem expandierenden China behaupten kann. „Wir wollen ein einiges und starkes Europa! Es darf nicht in verschiedene Gruppen zerfallen!“, forderte Dr. Kreft.

Als die drei wichtigsten Herausforderungen Europas nannte der Ehrengast die Migrations-, die Außen- sowie die Sicherheitspolitik. Die EU müsse sich im gemeinsamen Schulterschluss schützen, erklärte der Botschafter. „Fluchtursachen besser bekämpfen, mehr gegen Jugendarbeitslosigkeit tun und die Digitalisierung vorantreiben“ seien die vordringlichsten Ziele. Deutschland müsse in der Außen- und Sicherheitspolitik handlungsfähiger werden und Stabilität in unmittelbarer Nachbarschaft schaffen, sagte Kreft. In 20 Jahren würden neun Milliarden Menschen auf der Erde leben, davon nur fünf Prozent in Europa und weniger als ein Prozent in Deutschland. Daher sollte Deutschland schon heute dafür sorgen, in Europa und der Welt eine wichtige Rolle zu spielen. Die Antwort aus Europa auf Trumps „America first“ laute daher: „Europe united – einiges Europa!“ 

Müller, Rudolf

Rudolf Müller

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