Das Jahr 2025 in Zahlen
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Zahlen, Daten, FaktenDas Jahr 2025 in Zahlen
5,2 Milliarden Euro Umsatz, 7.225 Betriebe, 36.200 Beschäftigte und 2.658 Auszubildende: Das Handwerk in der Region Trier bleibt ein Schwergewicht der Wirtschaft. Ein Blick in die Statistik zeigt: 2025 war kein Jahr der Rekorde, aber eines mit viel Bewegung.
Die Zahl der Handwerksbetriebe ist von 7.295 (2024) auf 7.225 gesunken. 686 Neugründungen standen 756 Betriebsaufgaben gegenüber. Von Flaute keine Spur beim Gründergeist: Besonders viele neue Betriebe entstanden im Gebäudereiniger-Handwerk (118), gefolgt von Kosmetikbetrieben (101) und Fotografen (65). Der Weg in die Selbstständigkeit bleibt ein attraktiver Schritt. Hinter all diesen Zahlen stecken Menschen, die Häuser bauen, Heizungen installieren, Autos reparieren, Haare schneiden oder Betriebe führen.
5,2 Milliarden Euro Umsatz
Nach dem kleinen Dämpfer im Vorjahr legte das Handwerk wieder zu. Die Betriebe im Kammerbezirk erwirtschafteten 2025 einen Umsatz von rund 5,2 Milliarden Euro. Damit bleibt das Handwerk einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Region.
978 junge Menschen entschieden sich 2025 für eine Ausbildung im Handwerk. Insgesamt befanden sich zum Jahresende 2.658 Auszubildende in den Betrieben der Region. Ausgebildet wird nach wie vor kräftig: 1.132 Betriebe engagierten sich im vergangenen Jahr als Ausbildungsbetriebe. Unterstützt wurden sie durch 450 Ausbildungsberatungen der Handwerkskammer.
Lernen hört im Betrieb nicht auf. In der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung kamen 2025 beeindruckende 344.338 Teilnehmerstunden zusammen. 6.632 Lehrlinge besuchten insgesamt 777 Lehrgänge. Besonders stark vertreten waren die Bereiche Bau und Ausbau sowie Elektro und Metall. Dort wird das geübt, was später auf Baustellen, in Werkstätten und bei Kunden sicher sitzen muss.
Meisterkurse: Kfz, Elektro und Tischler vorn
Wer im Handwerk Verantwortung übernehmen möchte, erwirbt früher oder später den Meisterbrief. 626 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten Meisterkurse der Handwerkskammer Trier. Besonders gefragt waren die Meistervorbereitungen für Kfz-Techniker (98 Teilnehmer), Elektrotechniker (49) und Tischler (34). Auch Zahntechniker (28), Installateur- und Heizungsbauer sowie Metallbauer (je 24) investierten in ihre berufliche Zukunft. Hinzu kommen zahlreiche Fortbildungsabschlüsse. Besonders beliebt war die Ausbildereignungsprüfung: 124 Teilnehmer bestanden die Ausbildereignungsprüfung (AEVO) und dürfen künftig selbst Nachwuchs ausbilden.
HWK berät, begleitet, unterstützt
Gründung, Nachfolge, Digitalisierung oder Personalsuche: Der Beratungsbedarf im Handwerk blieb auch 2025 hoch. Die Betriebsberater der Handwerkskammer führten 2025 insgesamt 274 Intensivberatungen durch. Spitzenreiter waren Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen mit jeweils 87 Beratungen. Hinzu kamen 589 Rechtsberatungen. Vom Arbeitsvertrag bis zur Betriebsübergabe gab es also reichlich Gesprächsbedarf.
Ob Ausbildung, Meisterqualifizierung, Unternehmensgründung oder Beratung: Das Handwerk hat auch 2025 gezeigt, wie viel Zukunft in ihm steckt. Und während viele Entwicklungen in Zahlen gemessen werden können, lässt sich der wichtigste Faktor nur schwer statistisch erfassen: die Menschen, die jeden Tag anpacken.
„Das regionale Handwerk steht stabil in konjunkturell schwierigen Zeiten.“
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