Chance zum Bürokratieabbau: Melden Sie jetzt unnötige Dokumentationspflichten!

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UmfrageChance zum Bürokratieabbau: Melden Sie jetzt unnötige Dokumentationspflichten!

Die Bundesregierung will Unternehmen von bürokratischen Lasten befreien und Dokumentations- sowie Informationspflichten deutlich verringern. Die Handwerkskammer Trier bittet deshalb ihre Mitgliedsbetriebe um konkrete Hinweise auf Vorschriften, die im Betriebsalltag unnötigen Aufwand verursachen. Besonders hilfreich sind Hinweise auf Dokumentationspflichten, die keinen erkennbaren Mehrwert bieten, sowie auf nationale Regelungen, die über europäische Anforderungen hinausgehen und das Handwerk zusätzlich belasten.

Gesucht werden insbesondere Dokumentationspflichten, die bundesrechtlich geregelt und nicht durch EU-Recht vorgegeben sind, für Handwerksbetriebe einen spürbaren bürokratischen Aufwand bedeuten und ohne Nachteile für wichtige öffentliche Interessen entfallen könnten. 

Darüber hinaus sind Hinweise auf sogenanntes Gold Plating willkommen. Darunter versteht man nationale Regelungen, die bei der Umsetzung europäischer Vorgaben über die eigentlichen EU-Anforderungen hinausgehen und Unternehmen zusätzlich belasten.

Hintergrund der Abfrage sind die Pläne der Bundesregierung zum Bürokratieabbau. Im Rahmen des Entlastungskabinetts hat sie bekräftigt, Dokumentations- und Informationspflichten für die Wirtschaft erheblich zu reduzieren. Bereits zuvor hatten Bund und Länder in ihrer Föderalen Modernisierungsagenda vereinbart, mindestens ein Drittel der Berichtspflichten und die Hälfte der Dokumentationspflichten abzubauen.

Ihre Erfahrung ist gefragt: Senden Sie konkrete Beispiele für unnötige Dokumentationspflichten oder überzogene Vorgaben aus Ihrer betrieblichen Praxis bis zum 20. August an mschwalbach@hwk-trier.de. Falls Sie zugleich konkrete Vorschläge zum Bürokratieabbau machen möchten, reichen Sie sie bitte gleich mit ein. Nur wenn das Handwerk belastende Vorschriften benennt, können sie im weiteren Verfahren berücksichtigt und auf den Prüfstand gestellt werden. Die Hinweise werden gesammelt und in die weiteren Beratungen zum Bürokratieabbau eingebracht.