Relevante Neuerungen beim Geldwäschegesetz

Gebühren

Kurs: 69,00 €

Unterricht

16.05.2018 - 16.05.2018
18-20 Uhr
Abend
Lehrgangsdauer 2 Std.

Lehrgangsort
Loebstraße 18
54292 Trier
Gebäude C, 2. OG, Raum C 2.7
Ansprechpartner
Claudia Marx
Tel. 0651 207-402
cmarx--at--hwk-trier.de

Kursnummer  15453-0

Dieses Seminar gibt einem Überblick über die relevanten Neuerungen des Geldwäschegesetzes, das am 26.06.2017 in Kraft getreten ist.



Durch Geldwäsche werden organisierte Kriminalität und Terrorismus finanziert. Sie richtet erheblichen volkwirtschaftlichen Schaden an und gefährdet den fairen wirtschaftlichen Wettbewerb. Das Geldwäschegesetz legt deshalb bestimmten Berufsgruppen besondere Sorgfaltspflichten auf. Diese Pflichten gelten nicht nur in der Finanzbranche, sondern etwa auch für alle, die gewerblich mit Gütern handeln. So soll verhindert werden, dass Unternehmen für kriminelle Aktivitäten im Rahmen des Geldwäsche missbraucht werden.



Das Geldwäschegesetz verpflichtet Gewerbetreibende daher zu besonderer Sorgfalt, wenn beispielsweise größere Bargeldbeträge bewegt werden. Die zuständigen Aufsichtsbehörden prüfen zunehmend, ob die geldwäscherechtlich Verpflichteten ihren gesetzlichen Pflichten nachkommen. Werden die bestehenden Pflichten nicht erfüllt, drohen zukünftig für die Unternehmen drastischere Bußgelder.



Information

Am 22. Februar 2017 hat das Bundesministerium der Finanzen den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie, zur Ausführung der EU-Geldtransferverordnung und zur Neuorganisation der Zentralstelle für Finanzuntersuchungen veröffentlicht. Der Regierungsentwurf dient insbesondere der Umsetzung der Richtlinie (EU) 2015/849 (4.Gw-RL) die durch die Mitgliedsstaaten bis zum 26. Juni 2017 zu erfolgen hat.





Wussten Sie, dass Personen, die gewerblich mit Gütern handeln, durch das Geldwäschegesetz (GwG) als sogenannte "Verpflichtete" bezeichnet werden?

Dies gilt insbesondere für Güterhändler, die mit hochwertigen Gütern, wie z. B. Autos, Schmuck oder Kunst handeln. Im Rahmen des eigenen Risikomanagements, zur Vermeidung von Reputationsschäden und rechtlicher Konsequenzen sollten sich Unternehmer ihrer gesetzlichen Pflichten bewusst sein und unbedingt die Einbindung und korrekte Umsetzung der Vorschriften durch ihre Mitarbeiter sicherstellen.

Das GwG schreibt eine Vielzahl organisatorischer, in die Betriebsabläufe des Unternehmens eingreifender Maßnahmen vor. Dies ist jedoch den wenigsten Händlern bewusst, so dass sie bei Nichteinhalten der geforderten Maßnahmen ihre gewerberechtliche Zuverlässigkeit gefährden, zusätzlich zu rechtlichen Konsequenzen und gravierenden Geldbußen.

Anmeldeschluss: 04.04.2018

 



Zielgruppe

Der Vortrag richtet sich an alle Betriebsinhaber + Mitarbeiter, die gewerblich mit Gütern handeln

Dozent

Thorsten Meienbrock

Zeitraum

16.05.2018 - 16.05.2018


Teilnehmerzahl

Noch 15 Plätze frei 


Gebühren

Kurs: 69,00 €

Zertifizierung