Anne Nickels/Foto Braitsch, Trier

201 junge Meister und Meisterinnen im Rampenlicht

Übergabe der Meisterbriefe in der Europahalle - Staatssekretärin Schmitt würdigt Absolventen als "leuchtende Beispiele"

Viel Lob und Glückwünsche von allen Seiten: 201 stolze Jungmeister und Jungmeisterinnen aus der Region haben in der Europahalle Trier im Rahmen einer Feierstunde ihre Meisterbriefe entgegengenommen. Vor rund 900 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hieß Kammerpräsident Rudi Müller die neuen Fachkräfte willkommen: „Sie erhalten heute das sicherste Wertpapier, das ich kenne, nämlich den Meisterbrief im Handwerk. Sie können stolz auf diese Leistung sein, und wir freuen uns alle mit Ihnen. Auf Ihnen liegen unsere Zukunftshoffnungen!“

 

Zu den Gratulanten gehörte auch Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Mainzer Wirtschaftsministerium: „Auch für die rheinland-pfälzische Wirtschaft ist das ein besonderer Tag“, unterstrich sie in ihrer Ansprache, denn das Land habe „neue Spitzenkräfte für den Wirtschaftsstandort“ bekommen. Den Meisterbrief bezeichnete sie als „solides Fundament“, das in Deutschland und Europa hohes Ansehen genieße und vielseitige Perspektiven eröffne. „Sie haben alles richtig gemacht“ lobte sie die neuen Meisterinnen und Meister, die sie als „leuchtende Beispiele und Trendsetter“ bezeichnete.

 

Zur Aushändigung ihrer Großen Befähigungsnachweise standen die 201 Hauptpersonen buchstäblich im Rampenlicht. In nagelneuer grauer Kluft traten die Maurer auf die Bühne, ebenso zünftig die Zimmerleute, mit meisterlich perfekter Haartracht die Friseurinnen: Viele Absolventen nutzten den Anlass, ihren Handwerkerstolz zum Eintritt in den neuen Lebensabschnitt mit einem stilvollen Outfit auszudrücken. Ihre Meisterbriefe nahmen sie aus den Händen von Kammerpräsident Müller und Staatssekretärin Schmitt entgegen. Die sieben Prüfungsbesten erhielten als besondere Wertschätzung ein Guthaben der Trierer City Initiative, gespendet von der HWK, sowie einen von der Sparkasse Trier gestifteten Barscheck, den Vorstandsmitglied Martin Grünen überreichte.

 

„Sie sind jetzt Botschafter für Ausbildung und Karriere im Handwerk“, sagte Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf. „Tragen Sie bitte durch Ihr Vorbild mit dazu bei, dass mehr junge Menschen den Weg ins Handwerk finden. Helfen Sie bei der Ausbildung unseres Handwerkernachwuchses!“ appellierte er an die frischgebackenen Fachkräfte und legte es ihnen ans Herz, über den Schritt in die Selbstständigkeit nachzudenken: „Mit einer Existenzgründung schaffen Sie Arbeitsplätze, bilden den eigenen Nachwuchs aus und können mit Ihrer Kreativität und Ihren guten Handwerksleistungen Ihre Kunden überzeugen."



201 Jungmeister und -meisterinnen

  • 9 Elektromaschinenbauer
  • 14 Zahntechniker
  • 17 Metallbauer
  • 18 Friseure
  • 20 Feinwerkmechaniker
  • 46 Kraftfahrzeugtechniker
  • 19 Elektrotechniker
  • 18 Tischler
  • 14 Installateure und Heizungsbauer
  • 10 Maurer und Betonbauer
  • 9 Zimmerer
  • 7 Maler und Lackierer


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